Eisangeln im Wittensee

01.02.2010

eingesandt von Jan Hinz

Gepcäk auf den Schlitten und Ruck Zuck ist die Angelstelle erreicht.Was für ein Winter !!! So etwas gab es laut Medienberichten seit den 60er Jahren nicht mehr - Schnee, Schnee und noch mehr Schnee ! Die Forellenteiche und die Eider sind zugefroren, auf der Ostsee kann man fast von Eisscholle zu Eisscholle hüpfen und selbst die Kanalschifffahrt hat mit Eisgang zu kämpfen. Dem eingefleischten Angler steht dieses Wetter bis zum Hals. Was kann man jetzt bloß machen ?

Eisangeln - das ist die Antwort !

Florian mit schönem WInterbarsch ...Jan Hinz hat dies mit einigen Angelkollegen in den letzten Tagen mehrfach praktiziert - und dies mit Erfolg. Ziel des Vergnügens ist der Wittensee. Das Eis ist dort zwischen 15 und 30 cm stark und damit absolut tragfähig, so daß man ohne Angstgefühl das Eis betreten kann. Von Bünsdorf aus versuchte Jan sein Glück.

Von solchen Fischen träumt man selbst in der warmen Jahreszeit vergebens.Am Montag, den 1.2. konnte er 20 Barsche - mit einem Zocker glaube ich - überlisten. Dabei waren auch Barsche jenseits der 40cm-Marke. Selbst Hechte werden unterm Eis hervorgeholt. Jan konnte zwar selbst keinen auf's Eis legen, doch in direkter Nachbarschaft konnte er den Fang eines 113 cm Hechtes bewundern.

Der Samstag (6.2.) war dann nicht ganz so ergiebig. Aber auch acht gefangene Barsche sind schon eine Reise wert. Insgesamt konnten Jan und seine Kollegen dennoch ca. 50 barsche an diesem Tag erbeuten - drei davon knapp über 40 cm Länge.

70er Eishecht aus dem WittenseeAuch am Sonntag 7.2. war Jan auf dem Wittensee. Dieses Mal gelang dann tatsächlich der Fang eines Hechtes von ca. 70 cm Länge. Herzlichen Glückwunsch !

 

Fazit: Wer sich nicht scheut, trotz des kalten Wetters auf's Eis zu gehen, der kann in diesen Tagen gute bis sehr gute Fänge machen. Kommt halt auf den Versuch an.

In diesem Sinne ..... Petri Heil.