Feederkursus für Erwachsene

27.04.2019

 

Das Angeln mit dem Futterkorb und der Feederute wird immer beliebter. Doch so mancher traut sich nicht an diese Art Angelns heran - allein aus Unwissenheit, wie es denn so funktioniert. Da dies auch für Mitglieder unseres Vereins gilt, hat sich Frank Sievers kurzer Hand dazu entschlossen, auf den Terminplan 2019 einen Grundkurs für das Feederangeln anzubieten. Feederangeln ist keine Hexerei und kann schnell zum Erfolg führen, wenn einige Dinge beherzigt werden - und dieses Wissen galt es nun zu übermitteln.

 

Morgens gegen 9 Uhr konnte Frank Sievers 7 interessierte Angelkollegen an der Eiderbrücke begrüßen. Nach kurzer Einweisung, wie der Ablauf der nächsten vier Stunden geplant war, ging es zunächst an die theoretischen Grundlagen. Das Angelgeschirr - sprich Rute und Rolle - war das erste Thema. Frank stellte unterschiedliche Feederruten vor, erläuterte die unterschiedlichen Härtegrade der Feederspitzen und zeigte anhand von einigen Feederrollen, auf was man beim Kauf achten sollte.

 

Es folgten Erklärungen zu der Verbindung zum Fisch - den Schnüren. Vor- und Nachteile von Mono- und Geflechtschnüren wurden anhand Begriffen wie Dehnung, Tragkraft, Sichtbarkeit, Sinkgeschwindigkeit sowie Wurf- und Drilleigenschaften und Bissanzeige erläutert. Das Thema "Verwendung von Schlagschnüren" und deren Eigenschaften kam dabei ebenfalls zur Sprache.

 

Den Abschluss des theoretischen Teils waren dann die Montagen. Frank erläuterte den Bau der unterschiedlichen Montagen, wie Durchlauf-, Seitenarm- und Schlaufenmontage. Im Anschluss bekamen alle Teilnehmer die nötigen Utensilien, um die Montagen einmal selbst nachzubauen. Die Praxis erwies sich dann bei dem einen oder anderen doch schwieriger als gedacht. Dennoch fand sich jeder schnell zurecht und konnte dann auch an seiner mitgebrachten Rute das gewünschte Vorfach selbständig binden.

 

Jetzt ging es an die mitgebrachten Ruten - Zielwerfen war angesagt. Jedem Teilnehmer wurde erläutert, wie wichtig die richtige Platzsuche ist, bevor man überhaupt anfängt zu Angeln. Hat man einen Platz gefunden, gilt es dann diesen immer wieder korrekt anwerfen zu können. Einklippen war der Tipp für die korrekte Entfernung. Und für die richtige Richtung sollte sich jeder ein festes Ziel am gegenüberliegenden Ufer suchen. Und schon flogen die Futterkörbe in Richtung gewähltem Platz - mal mehr, mal weniger genau. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

 

Das war dann auch das Motto für den abschließenden, praktischen Teil - das Angeln. Bevor sich aber jeder einen Platz am Gewässer suchen konnte, gab es noch Tipps zum korrekten Anmischen des Futters, damit dieses auch seine volle Lockwirkung unter Wasser entfalten kann. Nichts ist schlimmer, als ein zu nasses Futter. Jeder bekam dann Futter und Maden ausgehändigt - und das Angeln konnte losgehen.

 

(..zum Vergrößern Bilder anklicken..)

 

Schnell zeigte sich, dass theoretisches Wissen zwar wichtig ist, die Praxis am Wasser aber das A und O ist. Jeder mühte sich redlich, das Erlernte umzusetzen. Alleine mit dem Fische fangen klappte es schlussendlich nicht wirklich. Es war inzwischen schon Mittagszeit und zudem schienen die kalten Nächte den Fischen auf den Magen zu schlagen. Gerade einmal eine handvoll von Fischen ließen sich an die Haken locken.

 

Dennoch - das Fazit war allerseits positiv. Diese vier Stunden waren für alle gut investiert und bei den künftigen Gemeinschaftsfischen wird sich dann zeigen, ob dieses Wissen auch tatsächlich zu mehr Fangerfolg führt. Wir wünschen dabei allen ....

Petri Heil.