Eiderangeln 2015

20.06.2015

Nachdem die bisherige Saison eher unspektakulär verlief, sollte es diese Mal besser werden. Als Angelrevier kamen dieses Mal die Koppeln an der Eiderbrücke zum Einsatz. Die fünf Jugendlichen hatten sich gut auf das Angeln vorbereitet, traten doch alle mit fertigen Futtermischungen an, hatten die nötigen Köder dabei und versuchten es vorrangig mit Futterkorb.

Was ist eigentlich Methodfeedern?
Als Jugendwart nutzte ich die Gelegenheit, um einmal eine ganz neue Angeltechnik zu testen und den Jugendlichen zu zeigen: Das Method-Feeder-Angeln. Dabei wird anstelle des Futterkorbs eine Art Gewicht mit einer Vorrichtung zum Befestigen von Futter benutzt (siehe Bild). Zudem wird das Vorfach mit 10 bis max. 15cm extrem kurz gewählt. Als Köder kommen Miniboilies mit 10mm Durchmesser zum Einsatz. Das ganze wird als Festbleimontage gefischt, mit der Absicht, dass der Fisch sich nach Aufnahme des Köders selbständig hakt.

 

So weit - so gut. Nun mußte nur noch der Beweis her, dass es damit auch klappt. Und dieser Beweis sollte auch nicht lange auf sich warten. Obwohl außer dem einen Futterballen am Methodfeederkorb kein weiteres Lockfutter eingebracht wurde, dauerte es nicht lange und der erste Biß stellte sich ein. Dabei war von sensibel keine Rede. Der Fisch nahm den Köder auf, hakte sich augenscheinlich selbst und setzte zur Flucht an. Solche Bisse wünscht man sich!
Insgesamt gingen in kurzer Zieit vier Fische - alle jenseits der 1 Kilogrammmarke - an den Haken. Bemerkenswert: einer der Fische zeigte sich im Drill sehr kampfstark. Am Ende lag eine Karausche von 40cm Länge und 1.240 g Gewicht im Kescher. Für die Eider ein echter Ausnahmefisch! Leider habe ich das Foto in der Aufregung vergessen, so dass einer der Brassen herhalten muss.

Für die Jugendlichen war diese Angelart auch etwas ganz neues und der Erfolg überraschte mich und die Jugendlichen gleichermaßen. Doch auch die Jugendlichen konnten auf Ihre Art die Fische überlisten. Das Feedern mit der Winkelpickerrute war an diesem Tag die beste Wahl. Die feine Bissanzeige gepaart mit dem regelmäßigen Einbringen von Futter waren der Erfolgsgarant. Dies beherrschte mal wieder Tim Krassowski am besten. Mit seinen drei Pickerruten fing er 8 Fische mit einem Gesamtgewicht von 2.980 g und belegte damit den 1 Platz. Ein tolles Angeln legte auch Ben Karstens hin. Erstmals fischte auch er mit zwei Pickerruten und konnte sich mit 5 gefangenen Fischen (1.750g) von den Vorzügen überzeugen lassen. Der 2. Platz war der Lohn dafür. Mirco Strese als Drittplatzierter lag mit 2 Fischen und 220 g dann schon um einiges hinter den beiden vorderen Plätzen.

Dieses Angeln kann ein Ansporn für sein, sich auch einmal an neuen Techniken, wie dem Winkelpickerangeln mit Futterkorb, zu versuchen. Ob es aber gleich das Methodfeederangeln sein soll, ja das sollte jeder für sich erst einmal ausprobieren. Meine Unterstützung habt Ihr - Jungs !

Petri Heil.
Frank Sievers - Jugendwart


Hier gibt's die Übersicht aller Ergebnisse 2015.